Multi-Location-SEO für GEO Agentur Ketten: Lokale Reichweite skalieren

Multi-Location-SEO für GEO Agentur Ketten: Lokale Reichweite skalieren

Multi-Location-SEO für GEO Agentur Ketten: Lokale Reichweite skalieren

Gorden
3. Februar 2026
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Zusammenfassung

Multi-Location-SEO-Strategie für GEO Agentur-Ketten: Lokale Sichtbarkeit steigern, Duplicate Content vermeiden und regionale Rankings dominieren. Praxisleitfaden für Marketing-Verantwortliche.

Multi-Location-SEO für GEO Agentur Ketten: Lokale Reichweite skalieren

Ihre GEO Agentur expandiert, doch die Online-Sichtbarkeit der neuen Standorte bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Herausforderung: Jede Filiale soll in ihrer Region gefunden werden, ohne dass das zentrale Branding oder die Effizienz leidet. Multi-Location-SEO, also die lokale Suchmaschinenoptimierung für Unternehmensnetzwerke, bietet die Lösung. Dieser strategische Ansatz verwandelt Ihre verteilte Präsenz von einem organisatorischen Aufwand in Ihren größten Wettbewerbsvorteil.

Für Marketing-Verantwortliche in GEO Agentur-Ketten ist dies keine optionales Feature, sondern eine strategische Notwendigkeit. Laut einem Bericht von Uberall sind 86 % der Verbraucher bereit, für einen bequemen Standort weiter zu fahren, aber 78 % nutzen Online-Suche, um diesen Standort überhaupt erst zu finden. Eine ineffektive Multi-Location-Strategie bedeutet nicht nur verpasste Leads, sondern auch die Verschwendung erheblicher Investitionen in den physischen Ausbau.

Dieser Artikel führt Sie durch die gesamte Strategie – von der technischen Grundlagen über die Content-Lokalisierung bis hin zur skalierbaren Umsetzung. Sie erhalten konkrete Handlungsanweisungen, um Duplicate Content zu vermeiden, lokale Autorität aufzubauen und eine messbare Steigerung der standortspezifischen Conversions zu erreichen. Wir zeigen, wie Sie die Komplexität meistern, anstatt von ihr überwältigt zu werden.

Die Grundlagen: Warum klassisches SEO für Ketten versagt

Der naive Ansatz, eine erfolgreiche Hauptstadt-Seite einfach für alle Filialen zu kopieren und die Ortsnamen auszutauschen, ist zum Scheitern verurteilt. Suchmaschinen wie Google sind darauf trainiert, nutzerorientierte, einzigartige Inhalte zu belohnen und Massenduplikate abzuwerten. Für eine GEO Agentur-Kette bedeutet dies konkret: Identische Service-Beschreibungen, Teamvorstellungen oder Projektgalerien auf mehreren Standortseiten führen zu einem internen Wettbewerb um Rankings (Cannibalization) und schwächen die Autorität aller Seiten.

„Google’s John Mueller betonte wiederholt, dass standortübergreifender Duplicate Content zu Ranking-Problemen führen kann, da es für den Nutzer keinen Mehrwert bietet. Die Lösung liegt in authentischer Lokalisierung.“

Der zweite kritische Punkt ist die NAP-Konsistenz (Name, Adresse, Telefonnummer). Abweichungen dieser Daten across verschiedenen Online-Verzeichnissen, der eigenen Website und den Google Business Profiles schaffen Verwirrung bei Suchmaschinen und Kunden. Eine Studie von BrightLocal ergab, dass Inkonsistenzen bei den Kontaktdaten das Vertrauen der Verbraucher um bis zu 68 % reduzieren können. Eine solide Multi-Location-SEO-Strategie beginnt daher mit einer technisch sauberen und inhaltlich differenzierten Basis.

Die drei Säulen des Multi-Location-SEO

Erfolgreiches Multi-Location-SEO ruht auf drei interdependenten Säulen: Der technischen Struktur, der contentlichen Lokalisierung und dem Management lokaler Einträge. Die technische Struktur definiert, wie Suchmaschinen-Crawler Ihre Standort-Landschaft erfassen. Dazu gehören eine klare URL-Hierarchie, ein optimiertes interne Linking (z.B. via Standort-Finder) und die Vermeidung von Crawling-Fehlern. Ohne dieses Fundament laufen alle weiteren Maßnahmen ins Leere.

Die zweite Säule, die contentliche Lokalisierung, ist der eigentliche Mehrwert für Nutzer und Suchmaschinen. Hier geht es darum, globales Branding mit lokaler Relevanz zu verbinden. Die dritte Säule umfasst die Pflege und Optimierung lokaler Einträge, primär der Google Business Profiles. Diese Profile sind für die Sichtbarkeit in der lokalen Suche und auf Google Maps absolut entscheidend. Ihre korrekte Verwaltung in großem Maßstab ist eine eigene Disziplin.

Technische Implementierung: Die Architektur Ihrer Standort-Website

Die Wahl der richtigen Website-Struktur ist eine strategische Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen auf Skalierbarkeit und SEO-Performance. Für GEO Agentur-Ketten bieten sich im Wesentlichen zwei Hauptmodelle an: Die Subdirectory-Struktur (domain.de/standort/stadt/) und die Subdomain-Struktur (stadt.domain.de). Für die meisten Unternehmen ist die Subdirectory-Lösung zu empfehlen, da sie Link- und Authority-Signale direkt auf die Hauptdomain konzentriert und administrativ einfacher zu handhaben ist.

Jede Standortseite muss als eigenständige Landingpage behandelt werden. Das bedeutet: Einzigartiger Title Tag (z.B. „GEO Agentur Berlin – Vermessung & Bauüberwachung in Mitte“), eine lokalisierte Meta Description, eine dedizierte H1-Überschrift und eine klare, standortspezifische URL. Nutzen Sie Schema.org-Structured Data (speziell LocalBusiness) auf jeder Seite, um Suchmaschinen explizit Informationen zur Filiale, ihren Services, Öffnungszeiten und Geo-Koordinaten zu liefern. Dies verbessert die Chancen auf Rich Snippets in den Suchergebnissen erheblich.

Strukturmodell Vorteile Nachteile Empfehlung für GEO-Ketten
Subdirectory
(domain.de/berlin/)
Linkjuice fließt zur Root-Domain; einfache Verwaltung; etablierte Domain-Authority nutzbar Lokale Autorität muss stärker aufgebaut werden; URL kann länger werden Standard-Empfehlung für die meisten Ketten
Subdomain
(berlin.domain.de)
Starke lokale Signalwirkung; technische Trennung möglich Linkjuice wird geteilt; Aufbau von Authority muss für jede Subdomain neu beginnen; komplexeres Tracking Nur bei stark autonomen, brand-unabhängigen Regionalgesellschaften
Separate Domains
(geo-agentur-berlin.de)
Maximale lokale Signalstärke; hohe Unabhängigkeit Extrem hoher Pflegeaufwand; keine Skaleneffekte; Brand-Dilution In der Regel nicht empfohlen

Ein zentrales Element ist der Standort-Finder. Diese Seite, oft unter /standorte/ oder /filialfinder/, sollte eine interaktive Karte, eine filterbare Liste (nach Bundesland, Stadt, Service) und klare Verlinkungen zu allen einzelnen Standortseiten enthalten. Diese interne Verlinkungsstruktur stellt sicher, dass Crawler alle Lokationsseiten effizient entdecken und indexieren können. Vergessen Sie nicht, eine dedizierte Sitemap für Ihre Standortseiten zu erstellen und in der Google Search Console einzureichen.

Content-Strategie: Von der Blaupause zur lokalen Besonderheit

Die größte Hürde ist die Erstellung einzigartiger, wertvoller Inhalte für jede Filiale, ohne das Budget zu sprengen. Die Lösung ist ein hybrides Modell aus zentralen Templates und lokaler Anreicherung. Entwickeln Sie einen „Content-Baukasten“ für Standortseiten. Dieser enthält vordefinierte Module: Eine Service-Tabelle, ein Team-Portfolio, ein FAQ-Bereich, ein Galerie-Modul und einen Bereich für Kundenstimmen. Die Struktur und das Branding sind konsistent, die Inhalte werden lokal gefüllt.

Die Lokalisierung geht weit über das Einfügen des Städtenamens hinaus. Recherchieren Sie lokale Keywords: „GEO Gutachter Hamburg Harburg“, „Liegenschaftskataster aktualisieren Köln“, „Bauvermessung München Schwabing“. Integrieren Sie diese natürlich in Überschriften und Fließtext. Zeigen Sie lokale Referenzprojekte mit Bildern und kurzen Fallstudien. Stellen Sie das vor Ort verantwortliche Team mit individuellen Profilen und Expertise-Bereichen vor. Nennen Sie lokale Kooperationspartner, Vereine oder Veranstaltungen, um regionale Verbundenheit zu demonstrieren.

„Eine Analyse von Moz zeigt, dass lokal verankerter Content, der auf spezifische Gemeinde-Projekte oder regionale Bauvorschriften eingeht, die Conversion Rate für Dienstleistungsanfragen um durchschnittlich 35 % steigern kann gegenüber generischen Seiten.“

Ein oft unterschätztes Element sind lokale Landing Pages für spezifische Dienstleistungen in einer Region. Neben der Haupt-Standortseite für „GEO Agentur Stuttgart“ können gezielte Seiten für „Grundstücksvermessung Stuttgart-Feuerbach“ oder „Wertgutachten für Gewerbeimmobilien in Stuttgart-Mitte“ erstellt werden. Diese Seiten befriedigen eine konkrete Suchintention und positionieren Ihre Agentur als hochspezialisierten Ansprechpartner vor Ort. Die Pflege solcher Seiten lässt sich über ein strukturiertes Franchise-SEO-Konzept hervorragend systematisieren.

Praxisbeispiel: Von generisch zu lokal wertvoll

Generischer Text: „Wir bieten Katastervermessungen für Ihr Bauvorhaben.“ Lokalisierter Text: „Für Ihr Bauvorhaben im Frankfurter Bahnhofsviertel bieten wir Katastervermessungen an, die die spezifischen Anforderungen des Amtes für Bodenmanagement Frankfurt am Main erfüllen. Unsere Erfahrung mit der Umlegung im Rahmen des Projekts ‚Grand Central‘ sichert Ihnen einen reibungslosen Ablauf.“ Der zweite Text spricht lokale Keywords an, demonstriert konkrete Expertise und baut Vertrauen durch Referenzen auf.

Google Business Profile Management im großen Stil

Für die lokale Suche ist ein optimiertes Google Business Profile (GBP) oft wichtiger als die eigene Website. Jede physische Filiale muss über ein eigenes, verifiziertes und vollständig ausgefülltes Profil verfügen. Die zentrale Verwaltung erfolgt über das Google Business Profile Manager-Dashboard, das es erlaubt, mehrere Profile zu gruppieren, Benutzerrechte zu vergeben und in gewissem Umfang Massenupdates durchzuführen.

Konsistenz ist hier der Schlüssel. Stellen Sie sicher, dass Kategorien, Öffnungszeiten, Telefonnummer und die Geschäftsbeschreibung über alle Profile hinweg nach einem einheitlichen Schema, aber mit lokalen Anpassungen, gepflegt sind. Nutzen Sie alle Funktionen: Laden Sie regelmäßig neue Fotos hoch (Außenansicht, Team, Arbeitsgeräte vor Ort), beantworten Sie Fragen zeitnah und pflegen Sie Posts zu lokalen Events, neuen Services oder Team-Neuigkeiten. Laut Google erhalten Unternehmen, die regelmäßig Posts verwenden, bis zu 5-mal mehr Website-Klicks.

Aufgabe Empfohlene Frequenz Verantwortlichkeit Tool-Unterstützung
Bewertungen beantworten Innerhalb von 24-48 Std. Lokaler Manager / Zentrale GBP Dashboard, Reputationsmanagement-Tools
Posting (Updates, Events) 1-2x pro Woche Zentrale Marketing (Template) / Lokale Anpassung Content-Calendar, Bulk-Posting-Tools
Foto-Uploads Mind. 1x pro Monat Lokales Team (Fotos) / Zentrale (Upload) GBP Interface, Cloud-Ordner für Assets
Daten-Konsistenz-Check Vierteljährlich Zentrale SEO/Operations Data-Aggregatoren (z.B. Yext, Uberall), manuelle Stichproben
Performance-Analyse (Insights) Monatlich Zentrale Marketing-Analytics GBP Insights, Export in Data Studio

Die größte Herausforderung ist oft das Bewertungsmanagement. Ermutigen Sie zufriedene Kunde jeder Filiale, eine Bewertung zu hinterlassen – jedoch niemals durch Anreize, die gegen Googles Richtlinien verstoßen. Noch wichtiger ist der professionelle Umgang mit negativen Bewertungen. Eine öffentliche, sachliche und lösungsorientierte Antwort schadet weniger als Ignoranz. Implementieren Sie einen klaren Eskalationsprozess, damit schwerwiegende Beschwerden an das lokale Management weitergeleitet werden.

Lokale Linkbuilding und E-A-T für jede Filiale

Backlinks von lokalen, autoritativen Websites sind ein starkes Ranking-Signal für die jeweilige Standortseite. Für eine GEO Agentur sind dies insbesondere Links von: Lokalen Handwerkskammern oder Architektenkammern, Stadtportalen, Websites von regionalen Bauträgern oder Generalunternehmern, lokalen Wirtschaftsförderungen, Hochschulen mit Bauingenieurwesen sowie regionalen Online-Zeitungen, die über Bauprojekte berichten.

Die Strategie sollte auf echter Vernetzung und Wertbeitrag basieren. Bieten Sie Gastartikel zu lokalen Themen an („Herausforderungen bei der Altlasten-Bewertung im Ruhrgebiet“), sponsern Sie regionale Sportvereine oder Veranstaltungen (mit Erwähnung auf deren Website), oder tragen Sie Ihr Unternehmen in gepflegte, themenrelevante lokale Verzeichnisse ein. Vermeiden Sie massenhafte Eintragungen in irrelevanten Webkatalogen – Qualität schlägt Quantität.

E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) wird von Google besonders für YMYL-Themen (Your Money Your Life) – wozu auch Grundstücks- und Immobilienthemen zählen – bewertet. Stärken Sie dies für jede Filiale, indem Sie die Expertise des lokalen Teams hervorheben (Zertifikate, Projekterfahrung), Autorität durch lokale Medienpräsenz oder Fachvorträge aufbauen und Vertrauen durch transparente Darstellung, vollständige Kontaktdaten und genuine Kundenbewertungen schaffen. Eine starke, zentrale Domain-Authority unterstützt dabei alle Standorte.

Tracking, Reporting und ROI-Messung

Ohne standortspezifisches Tracking bleibt der Erfolg Ihrer Multi-Location-SEO-Strategie im Dunkeln. Richten Sie in Google Analytics 4 (GA4) eine klare Property- und Data-Stream-Struktur ein und nutzen Sie Parameter wie „location“ in Ihren URLs oder Event-Tags, um Conversions pro Standort zu differenzieren. In der Google Search Console können Sie über die „Leistungsberichte“ die Performance einzelner Standort-URLs oder URL-Gruppen (via Filter) analysieren.

Der ROI muss über mehrere Dimensionen betrachtet werden: 1) Organische Sichtbarkeit: Ranking-Positionen für lokale Kernkeywords pro Standort. 2) Traffic: Organische Sessions und Nutzer pro Standortseite. 3) Engagement: Verweildauer, Absprungrate und Seiten pro Session auf den Lokationsseiten. 4) Conversions: Dies ist der entscheidende Punkt. Tracken Sie standortspezifische Kontaktformular-Absendungen, Klick-zu-Telefon-Anrufe (via Call-Tracking-Nummern) und Downloads von lokalen Angebots-PDFs.

Erstellen Sie ein monatliches Reporting-Dashboard (z.B. in Looker Studio), das für jede Filiale diese KPIs zusammenfasst und im Zeitverlauf darstellt. So identifizieren Sie nicht nur Top-Performer, sondern auch Standorte mit Optimierungsbedarf. Berechnen Sie den Customer Lifetime Value (CLV) eines lokal generierten Kunden und setzen Sie ihn in Relation zu den Kosten der SEO-Maßnahmen für diesen Standort. Diese Daten sind unverzichtbar für Budget-Argumentationen und die Priorisierung von Maßnahmen, besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, wie sie in unserem Beitrag zu Überlebensstrategien für GEO Agenturen diskutiert werden.

Skalierung und Prozessoptimierung: Vom Manuellen zum System

Bei 5 Standorten mag manuelles Management noch möglich sein, bei 50 oder 500 wird es unmöglich. Der Schlüssel liegt in der Entwicklung skalierbarer Prozesse und dem intelligenten Einsatz von Technologie. Definieren Sie klare Rollen und Verantwortlichkeiten: Was macht die Zentrale (Strategie, Templates, Tool-Bereitstellung, Reporting)? Was macht das lokale Team (Bereitstellung von Fotos, lokalen Infos, Bewertungs-Monitoring vor Ort)?

Nutzen Sie spezialisierte Software-Lösungen: Plattformen wie Yext, Uberall oder BrightLocal helfen bei der zentralen Verwaltung und Synchronisation von Unternehmensdaten across Hunderte von Verzeichnissen und Google Business Profiles. Content-Management-Systeme (wie WordPress mit Multisite oder Advanced Custom Fields) ermöglichen die Bereitstellung von lokal ausfüllbaren Template-Seiten. Projektmanagement-Tools (Asana, Trello) mit wiederkehrenden Tasks sorgen für die Einhaltung von Redaktions- und Pflegeplänen.

Entwickeln Sie ein Playbook oder einen Styleguide für Multi-Location-SEO. Dieses Dokument sollte Vorgaben für die Content-Erstellung (Mindestwortzahl, Keyword-Integration, Bildformate), Prozesse für die GBP-Pflege (Antwortzeiten, Posting-Rhythmus) und Eskalationswege bei Problemen enthalten. Schulen Sie sowohl Ihr zentrales Marketing-Team als auch die lokalen Ansprechpartner regelmäßig in den Grundsätzen und Tools. Nur durch Standardisierung bei gleichzeitiger Ermöglichung lokaler Authentizität lässt sich Wachstum nachhaltig managen.

Die häufigsten Fallstricke und wie Sie sie vermeiden

1. Duplicate Content durch fehlende Lokalisierung: Lösung: Investieren Sie von Anfang an in ein Content-Template-System und schulen Sie die lokalen Teams im Erstellen einzigartiger Texte, auch wenn dies anfangs mehr Aufwand bedeutet. 2. NAP-Inkonsistenzen: Lösung: Führen Sie einen initialen Daten-Audit durch alle Verzeichnisse durch und benennen Sie eine Person, die für die zentrale Datenpflege verantwortlich ist. Nutzen Sie einen Data-Aggregator.

3. Vernachlässigte Google Business Profiles: Lösung: Integrieren Sie GBP-Pflege als feste, wiederkehrende Aufgabe in die Arbeitspläne und überwachen Sie die Vollständigkeit und Aktivität über das Dashboard. 4. Fehlendes lokales Linkbuilding: Lösung: Weisen Sie der Zentrale oder einer lokalen Agentur pro Region das gezielte Aufbauen von 2-3 qualitativen lokalen Backlinks pro Quartal als Ziel zu. 5. Unzureichendes Tracking: Lösung: Implementieren Sie Call-Tracking und standortgetaggte Formulare von Tag 1 an. Ohne Daten können Sie den Erfolg nicht beweisen und optimieren.

„Die Komplexität von Multi-Location-SEO ist beherrschbar, wenn sie als systemischer Prozess und nicht als Sammlung isolierter Aufgaben behandelt wird. Der Aufwand der Initialisierung amortisiert sich mit jeder neuen Filiale, die erfolgreich online gefunden wird.“

Multi-Location-SEO ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die hier beschriebene Strategie erfordert initialen Aufwand in Planung und Implementierung. Doch einmal etabliert, schafft sie einen skalierbaren Wettbewerbsvorteil: Ihre GEO Agentur-Kette wird nicht nur als nationale Marke, sondern als kompetenter und vertrauenswürdiger Partner in jeder einzelnen Gemeinde wahrgenommen. Sie verwandeln Ihre geografische Streuung von einem Kostenfaktor in die Grundlage für unerreichte lokale Reichweite und stabilere, regionale Umsatzströme. Fangen Sie heute an, Ihre Architektur zu überprüfen und den ersten, vollständig lokalisierten Standort als Blaupause zu optimieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der größte Fehler bei Multi-Location-SEO für GEO Agenturen?

Der größte Fehler ist die Verwendung identischer Inhalte auf allen Lokationsseiten. Google wertet dies als Duplicate Content und bestraft die Rankings. Jede Filiale benötigt unique, lokalspezifische Inhalte mit eigenem Google Business Profile, lokalen Keywords und regionalen Referenzen. Laut einer BrightLocal-Studie führen individuell angepasste Seiten zu 47 % besseren Kontaktanfragen.

Wie strukturiere ich die Website-Architektur für 20+ Standorte optimal?

Optimal ist eine hierarchische Struktur: Domain/standorte/ als Hauptverzeichnis, darunter einzelne Städte- oder Regionsordner (z.B. /standorte/berlin/mitte/). Jede Location erhält eine dedizierte Landingpage mit eigenem Title Tag, Meta Description, lokalem Content und NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon). Eine klare Breadcrumb-Navigation und eine interaktive Standortkarte verbessern die Nutzerführung und Crawlbarkeit für Suchmaschinen.

Kann ich ein zentrales Google Business Profile für eine Kette verwenden?

Nein, das verstößt gegen die Google-Richtlinien. Jede physische Niederlassung benötigt ein eigenes, verifiziertes Google Business Profile. Die Verwaltung erfolgt idealerweise über das Google Business Profile Manager-Dashboard. Konsistente NAP-Daten, regelmäßige Updates, lokale Fotos und die Beantwortung von Bewertungen sind für jedes Profil entscheidend. Laut Google selbst haben vollständige und aktive Profile eine 2,7-fach höhere Wahrscheinlichkeit, als vertrauenswürdig eingestuft zu werden.

Wie messe ich den ROI von Multi-Location-SEO?

Verfolgen Sie standortspezifische KPIs: Organische Sichtbarkeit für lokale Keywords (z.B. ‚GEO Agentur München‘), Klicks und Impressionen in der Google Search Console pro Standortseite, Conversion-Rate pro Location (Anfrageformular, Klick-zu-Anruf), sowie die Anzahl und Qualität der lokal generierten Leads. Tools wie Looker Studio helfen, diese Daten in einem zentralen Dashboard zusammenzuführen und den Beitrag jeder Filiale zum Gesamterfolg sichtbar zu machen.

Wie gehe ich mit negativen lokalen Bewertungen für eine Filiale um?

Reagieren Sie professionell, zeitnah und öffentlich auf jede Bewertung. Danken Sie für positives Feedback. Bei Kritik: Entschuldigen Sie sich für die enttäuschte Erfahrung, zeigen Sie Verständnis und bieten Sie an, das Gespräch per DM oder Telefon zu klären. Dies signalisiert Engagement und schadet dem Gesamtrust weniger als eine nicht beantwortete negative Bewertung. Eine Studie von ReviewTrackers zeigt, dass 53 % der Kunden eine Antwort auf ihre negative Bewertung erwarten.

Welche Rolle spielen lokale Backlinks für eine GEO Agentur-Kette?

Lokale Backlinks von vertrauenswürdigen, regionalen Quellen (wie Stadtportalen, lokalen Vereinen, Zeitungen oder Branchenverzeichnissen) sind starke Ranking-Signale. Sie stärken die E-A-T-Kriterien (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) für den jeweiligen Standort. Eine strategische Linkbuilding-Kampagne pro Region, die Partnerschaften und lokales Engagement fördert, ist effektiver als der Kauf globaler Links. Die Authority einer Hauptdomain profitiert zudem von einem starken, lokalen Backlink-Profil aller Standorte.

Wie skaliere ich Content-Erstellung für viele Standorte effizient?

Nutzen Sie eine Template-basierte Strategie mit lokalisierbaren Modulen. Erstellen Sie einen zentralen Content-Baukasten mit Abschnitten für Teamvorstellung, lokale Projektgalerien, Services und FAQs. Lokale Teams oder Agenturen füllen diese mit standortspezifischen Daten, Bildern, Kundenstimmen und verweisen auf lokale Besonderheiten. Automatisierungstools für die Veröffentlichung und ein Redaktionsplan sorgen für Konsistenz. Dieser Ansatz reduziert den Aufwand, während jede Seite einzigartig bleibt.


Von Gorden
3. Februar 2026
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